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Herkunft
Bartagamen stammen ursprünglich aus Australien. Dort sind sie im östlich zentralen Teil anzutreffen. Der lateinische Name lautet Pogona vitticeps und sie gehören zur Familie der Agamen.
In der Natur sind sie Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung. Sie können bis zu 55cm groß werden. An den Seiten und am Kopf trägt Pogona Vitticeps Stacheln, die Feinde abschrecken sollen. Ausserdem hat die Bartagame einen "Bart" den Sie bei Bedrohung aufrichtet um dadurch gefährlicher zu wirken.
Verhalten
Im Terrarium sind die meisten Bartagamen recht faul. Sie liegen meistens auf Ästen, sonnen sich und beobachten aufgeweckt ihr Umfeld.
Die Laune bzw. das Befinden der Bartagamen kann man sehr gut an ihren Farben erkenne, denn diese ändert sich je nach Befinden. So färben sie sich bei unwohlsein dunkel, eine dunkle Färbung ist aber auch zu beobachten, wenn die Tiere am sonnen sind, so können sie die Wärme besser aufnehmen. Den Bart können sie bei Bedarf Tiefschwarz färben. Fühlt sich eine Bartagame Bedroht stellt Sie sich schräg und stellt Ihren Bart, somit will sie größer erscheinen.
Zu dem Verhalten der Bartagame zählt u.a. auch das "Ärmchendrehen" oder auch "winken" genannt. Dies dient zur Kontaktaufnahme und Kommunikation, aber auch als Beschwichtigungsgeste bei Jungtieren zu beobachten. Ausserdem gibt es noch das Kopfnicken - bei Männchen zu beobachten oder auch bei dominanten Weibchen. Gilt das Nicken als Unterwürfigkeit (beim Weibchen) ist es meist langsam und ähnelt einer Verbeugung / Liegestütze.
Bartagamen sind generell freundliche Tiere, aber es sind KEINE Kuscheltiere. So zeigen sie zum Beispiel ihr ungehaben indem sie die Augen schließen, was leider oft als "Genuss" fehlinterpretiert wird.
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